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Elisabeth
Charaktername Elisabeth
Vorname Valeria
Nachname (Wird nicht angezeigt)
Geschlecht weiblich
Funktion Mitglied
Kontakt (Wird nicht angezeigt)
 
 
Hintergrund
Es war eine strahlender Frühlingsmorgen, als Schreie aus dem Gemach der Freiherrin über die Ländereien Goldenwald schallten. Es sollte ihre zweite Niederkunft sein und so schienen Bedenken jeglicher Art unbegründet. Der erstgeborene Philipp II. war ein strammer Junge, der den Platz seines Vaters, Heinrich Freiherr von Goldenwald, sicher mit Ehren übernehmen würde. Welchem Geschlecht auch immer das zweite Kind angehören möge, sein Weg war schon bereitet. Eine gute Schule sollte es erhalten und wenn es ein Mädchen würde, würde man es in eine gute Familie verheiraten.

Doch was der Himmel ihnen bescherte, damit rechneten sie gewiss nicht. Es war ein Mädchen, sehr lebendig und selten schweigend.
Es wuchs heran, wurde unterrichtet, doch man merkte bald, dass dieses Kind anderes im Sinn hatte. Wie gerne wäre sie draussen gewesen und hätte dem Kampftraining ihres Bruders beigewohnt. Oder hätte mit den anderen Kindern im Matsch gespielt. Stets wurde sie dann aber von ihrer Gouvernante Michele zur Ordnung und zurück zu den Büchern gerufen. Sehnsüchtig warf Elisabeth dann Blicke aus dem Fenster, beugte sich aber ihrem Schicksal.

Im Alter von 16 versprach ihr Leben aber noch trostloser zu werden. Ihr geliebter Bruder wurde zur Ausbildung fortgeschickt und er sollte erst zurückkehren, wenn er ein Knappe geworden sei.
Ganz alleine nun wurde ihr Verhalten für die Eltern immer schlimmer. Immer öfters begann sie sich rebellisch aufzuführen und manchmal erdreistete sie sich auch, ihrem Vater zu widersprechen, worauf dann immer mindestens eine Woche Hausarrest folgten. Um ihre Tochter zu bändigen, beschloss man sie zu vermählen. In regelmässigen Abständen kamen fortan nun junge oder weniger junge Männer auf das Anwesen, um Elisabeth ihre Aufwartungen zu erweisen. Gelangweilt von diesem Getue wies sie aber jeden ab. Wenn es nach ihr ginge, würde sie niemals heiraten.

Als wieder einmal ein solcher Bewerber entrüstet über die Dreistigkeit dieser jungen Dame das Anwesen verliess, kam Besuch an. Jedenfalls war es ein neues Gesicht, dass hier von den Wachen in den Thronsaal geführt wurden.
Als Sir Robert de Rainault stellte er sich vor. Das Vergehen, welches ihm vorgeworfen wurde war jenes, dass er ohne Erlaubnis durch die Ländereien ihres Vaters geritten war. Im Verhandeln bewies er aber grosses Talent und so konnte er sich aus seiner Schuld herauskaufen.
Da es schon sehr spät geworden war, ging dieser im Garten spazieren, wo Elisabeth ihn dann auch fand. Er machte ihr schöne Augen und erzählte ihr von seinen Reisen, wodurch sie ihm ziemlich schnell zu verfallen schien.

Am nächsten Tage reiste Sir Robert ab, um zu weiteren Abenteuern aufzubrechen. Beinahe auf den Tag genau ein Jahr später reiste Sir Robert wieder einmal durch die Ländereien und besuchte seine treue Freundin. Er erzählte ihr von seinen Abenteuern und dass er im Begriff war, nach Kurast zu reisen, einem weit entfernten Land.
Sie witterte ihre Chance. Als Sir Robert aufbrach, packte sie schnell das Nötigste zusammen und versteckte sich auf seinem Wagen.
Am zweiten Tag ging das mitgebrachte Essen langsam zu Neige und so musste sie ihr Versteckspiel aufgeben und sich ihm zeigen. Darüber entrüstet, dass Elisabeth so einfach geflohen war, machte er ihr grosse Vorwürfe, selbstverständlich würde man ihm die Verantwortung dafür geben.
So gelobte er sich, auf seiner Reise zu ihre Sorge zu tragen und sie dann behütet zurück zu bringen. Um nicht als jene, die sie war, erkannt zu werden, beschlossen sie, sich fortan Sophia zu nennen. Ein Bauernmädchen solle sie sein, welches Sir Robert gerettet habe. Da sie sich niemals wie eine Adelige verhalten hatte und auch niemals zu diesen gehören wollte, würde dies sicher nicht so schnell jemandem auffallen.

Als sie auf dem Weg zu ihrem zweiten Abenteuer getrennt werden, trifft sie auf einige Männer des Sinfath-Ordens, welche ihr anbieten, sie zu ihrem Ziel mitzunehmen. Um sich nicht alleine durchschlagen zu müssen, verpflichtet sie sich als Küchenmagd. Doch bald ist klar dass die Zukunft anderes für sie vorgesehen hat und so trat sie ins Kloster der Vier Schwestern ein.

Nach einigen Jahren hat Elisabeth nicht nur ihre wahre Identität enthüllt, sondern auch die Ränge der Suchenden und Novizin hinter sich gebracht und ist zur Adeptin aufgestiegen. Während den Reisen nach Mitrasphera lernte sie Gariann kennen, ihres Zeichen Nyame des Südlichen Siegels. In Elisabeth begann sich eine neue Aufgabe zu entwickeln und so schwor sie ihrer neuen Freundin die Gefolgschaft und wurde neben ihrem Rang der Adeptin der Luft Novizin des Goldenen Sturms.

OT:
Ich bin Valeria, bin 24 und wohne im Kanton Aargau. Ich bin ausgebildete Damenschneiderin Fachrichtung Damenmode, zurzeit arbeite ich in der Brautmodenbranche.
LARP habe ich 2008 angefangen und fühle mich tierisch wohl damit, der Orden ist zu einer zweiten Familie geworden Seit kurzem hat sich mein Interesse für Geschichte nebst im LARP auch in der Darstellung anderer Epochen erweitert.