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Botho
Charaktername Botho
Vorname Nils
Nachname (Wird nicht angezeigt)
Geschlecht männlich
Funktion Mitglied
Kontakt (Wird nicht angezeigt)
 
 
Hintergrund
Bothos ursprüngliche Heimat ist Grünenwald in Cendara, wo sein Vater Wengar als Händler ein einigermaßen gesichertes Leben führte. Die ihm zugedachte Rolle im Leben wäre die Nachfolge Wengars im Geschäft gewesen, weshalb er auch im Lesen, Schreiben und Rechnen unterwiesen wurde. An seine Mutter kann sich Botho nicht mehr erinnern, sie verschwand aus der Familie als er noch ein kleiner Junge war und sein Vater hat sich zu seiner Enttäuschung stets geweigert, mit ihm über die Umstände oder Gründe dieses Verlustes zu sprechen. Die innere Abkehr von Wengar wurde noch verstärkt durch dessen eher gefühlskaltes Auftreten, das nur in gelegentlichen jähzornigen Momenten durchbrochen wurde. Einziger Lichtblick in dieser Zeit waren die Begegnungen mit Liv, der Tochter eines nicht weit entfernt lebenden Geschäftsfeundes Wengars, die seinen Kummer verstand und so etwas lindern konnte und die ihm zur Freundin wurde. Ungeachtet dessen erkannte Botho letztlich, dass seine Zukunft auf keinen Fall in den Fußstapfen seines Vaters liegen konnte.

Als dieser Entschluss erst einmal in ihm herangereift war, schlich Botho sich, immer noch jung an Jahren, eines Nachts davon und folgte seinem Herzen, das ihn hinaus in die Welt trieb. Bald stellte sich heraus, dass das Leben eines reisenden Heranwachsenden weder leicht noch ungefährlich war und er konnte sich einer fahrenden Gruppe von von Gauklern und Schaustellern anschliessen. Es folgten Jahre der Wanderschaft, in denen Botho einiges vom Gauklerhandwerk erlernte, so dass er irgendwann überzeugt war, damit auch auf eigenen Beinen stehen zu können. Obgleich er von Zeit zu Zeit auf diese Weise etwas Geld einnahm, so musste er sich immer wieder auch als Tagelöhner verdingen, um über die Runden zu kommen. Auch gelang es ihm mitunter, kurze Anstellungen als Schreiber zu erhalten, doch es hielt ihn nie lange an einem Ort, obwohl diese Tätigkeit einträglicher war als alles andere, was er konnte, und in diesem Momenten war er froh über die Ausbildung, die er genossen hatte, denn sie ermöglichte ihm, wenigstens etwas Geld beiseitezulegen. So führte er ein freies und unabhängiges Leben, folgte dem Wind in immer neue Gefilde und war dennoch nicht recht zufrieden oder gar glücklich, auch wenn er keinen wirklichen Mangel litt. Tief in seiner Seele wohnte ein unerkanntes Verlangen nach einem höheren Ziel, dem er seine Kraft widmen und das ihm innere Erfüllung geben konnte.

Den entscheidenden Wandel brachte ein Aufruf, den Botho in irgendeiner Taverne entdeckte. Dort war die Rede von der Feste Doerchgardt, in der das Untote Fleisch den Avatar einer Macht namens Terra gefangenhielt und es wurden in allen Landen Streiter für die gute Sache gesucht, die die Stürmung des Feste und die Befreiung des Avatars unterstützen wollten. Und auch wenn Botho weder etwas über diese Ereignisse und Kräfte oder über die Lande von Mythodea wusste, noch sich für einen Krieger hielt, so rührte etwas an diesem Aufruf an der verborgenen Sehnsucht in ihm und es schien, als habe das Schicksal ihm einen tieferen Sinn vor Augen geführt, der sein bisheriges Leben unbedeutend erscheinen liess. Ohne viel nachzudenken machte er sich auf den Weg in die nächste größere Hafenstadt, um dort eine Weg nach Mythodea zu finden, denn es hiess, nur auf dem Seeweg wäre sein neues Ziel zu erreichen. Dort angekommen, tauschte Botho den größten Teil seiner wenigen Ersparnisse gegen eine Überfahrt und erwarb ein einfaches gebrauchtes Schwert, um sich während der langen Passage zumindest etwas mit dieser Waffe vertraut zu machen. Bei der Einschiffung stellte sich heraus, dass er diese Reise nicht allein machen würde und es war wie ein weiteres Zeichen der Vorsehung, dass er von Liv, seiner alten Freundin aus Kindertagen erkannt wurde, die ebenfalls dem Aufruf gefolgt war. Auch wenn sie sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hatten, so war ihre frühere Verbundenheit schnell zurück und sie waren sich einig, gemeinsam in das bevorstehende Abenteuer zu ziehen.

To be continued...