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Diana
Charaktername Diana
Vorname Nora
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Geschlecht weiblich
Funktion Mitglied
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Hintergrund
Ich grüsse, mein Name ist Diana Agilwardus.
Ich bin die einzige Tochter aus einem gut-bürgerlichem Hause. Aufgewachsen bin ich in der wunderschönen Stadt Hundertbrück, Hauptstadt des Kaiserreiches Cendara.

Mein Vater, Karl, bereiste in seinen jungen Jahren die Welt als Abenteurer. Er ist ein eher kleiner Mann - früher war er wohl sehr kräftig und gutaussehend - heute ist er etwas bequem geworden und in die Breite gegangen. Sein Gesicht ist gezeichnet von einer grossen Narbe quer über der linken Wange. Er erzählt dazu immer die Geschichte vom Kampf gegen eine hinterhältige Hexe Rajas in den Landen westlich der Cendarischen Grenzen. Der Kampf war lange und unerbittlich. Schliesslich unterlag mein Vater – schwer verletzt entkam er mit knapper Not. Eine Waldelbin, die ihn fand, brachte ihn zu ihrem Stamm um ihn zu retten. Nur widerwillig stimmte der Anführer der Elben zu. Er mochte keine Menschen und misstraute ihnen zutiefst. Die Elbin nannte sich Salya. Sie ist eine wunderschöne, hochgewachsene Elbenfrau mit langem Braunen Haar und einem klaren, festen, aber auch gütigen Blick. Während sie meinen Vater pflegte, begann sie sich mit ihm über seine Welt zu unterhalten. Sie wollte mehr über ihn und die Menschen erfahren. Das war äusserst untypisch für eine Angehörige ihres Stammes. Diese bleiben sonst eigentlich gern unter sich und interessieren sich nicht für die Welt ausserhalb ihres Waldes.

Salya aber war nicht nur interessiert, sie war fasziniert von der Welt der Menschen im Allgemeinen, aber auch von dem Exemplar, das in ihrer Hütte war und sich bald auf dem Weg der Genesung befand.

Wie sie sich dann genau verliebten weiss ich nicht. Nur so viel: Irgendwann wurden andere Mitglieder des Stammes misstrauisch und entlarvten das junge Liebespaar. Der Stammesführer war ausser sich als er dies hörte: „Salya, du elende Hure hast dich mit einem Menschen eingelassen! Einem minderwertigen Wesen, das nichts in diesen Landen verloren hat! Es war wohl ein Fehler, dir zu erlauben, ihn zu pflegen! Du hast meine Grosszügigkeit aufs Gröbste missbraucht! Ich kann das nicht akzeptieren!“ Der Anführer holte kurz Luft, dann donnerte er: „Für dein widerwärtiges Verhalten, gibt es nur eine mögliche Massnahme: Ich verbanne dich und deinen Menschenfreund! Lasst euch hier nie wieder Blicken!“

Salya begann zu weinen. Sie war zutiefst enttäuscht von ihrem Stamm, der so uneinsichtig und intolerant war. Sie wusste aber, dass jeder Widerspruch zwecklos sein würde und verliess mit meinem Vater zusammen ihre Heimat. Dieses Erlebnis meiner Eltern prägte auch mich. Meine Eltern erzählten mir die Geschichte oft und sagten dazu immer: „Du darfst dich nicht von der Rasse deines Gegenübers täuschen lassen, gib jedem die Chance sein Anliegen vorzubringen und entscheide dann, wem du glaubst!“

Meine Eltern zogen nach der Verbannung nach Hundertbrück, der Heimatstadt meines Vaters. Dort wurden sie sesshaft. Mein Vater bewarb sich um eine Anstellung bei der Stadtwache und wurde im Rang eines Soldaten unter Sold genommen. Inzwischen ist er zum Hauptmann aufgestiegen – er ist für den Schutz eines ganzen Abschnittes der östlichen Stadtmauer verantwortlich.

Als ich zwölf wurde, standen meine Eltern vor der Wahl mich entweder zu verheiraten, oder mich meinen eigenen Weg gehen zu lassen und mich zur Ausbildung einem Kloster anzuvertrauen.

Sie entschieden letztendlich zugunsten des Klosterlebens, was mich glücklich machte, obwohl es bedeutete, mein Elternhaus verlassen zu müssen. Mein Vater hatte auf einer seiner Reisen auch das Schattenbachthal besucht. Dort erfuhr er vom Kloster der vier Schwestern. Er hörte von ihren Lehren, von ihren Werten und von ihrer tiefen Verbundenheit zu Vathris und den vier Elementen. Und obwohl er selbst sich nicht taufen liess war er einverstanden mich in diesem Kloster unterrichten zu lassen. Es war ihm wichtig, mich an einem Ort zu wissen, an dem mir dieselben Werte beigebracht wurden, die er und meine Mutter so schätzen. Ich trat also in das Kloster ein und lernte in den ersten Jahren als Suchende das Lesen und die Kunst des Schreibens.

Doch nun beginnt für mich die Zeit als Suchende. Die Wahl meines Elements wird zwar erst später, im Rang der Adeptin wichtig sein. Doch ich weiss bereits jetzt, dass ich mich mit grosser Wahrscheinlichkeit für Savva, Herrin des Feuers, entscheiden werde. Ich fühle mich dem Element des Feuers sehr verbunden. Wenn ich Feuer sehe, fühle ich es sogleich. Diese Wärme, diese Kraft, wie es wild umher tanzt und mit dem Wind spielt. Ich liebe diese Farben, die warmen Rottöne und dann noch das kühle Blau. Ich könnte ihm immer zusehen.
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OT Infos
Hallo Zusammen, OT heisse ich Nora Lanz und bin die Schwester von Stefan (Nivlum Nimdebus). Das ich das Larp überhaupt kenne, verdanke ich auch ihm. Ich fragte ihn immer wieder, ob er mir erzählen kann, was er denn beim Larp so macht. Ich habe ihn auch ein paar Mal gefragt, ob er mich mal mitnimmt. Immer sagte er „Nein, du bist zu jung“, aber ich habe nicht aufgegeben und er nimmt mich nun endlich mit! Ich interessiere mich auch sehr für Fantasy und das Mittelalter.

Mein erstes Con wird Siebenstadt Anfang Juni sein, ich freue mich schon darauf, nach dem vielen, was ich vom Sinfath Orden und vom Larp-Hobby gehört habe, euch bald kennenzulernen. An dieser Stelle auch noch mal vielen Dank an Kira, die ich im April kennenlernen durfte, war ein super Abend!

Ausrüstung hab ich im Moment noch keine, ich will beim Siebenstadt aber auch erst mal ausprobieren, ob mir das Hobby wirklich gefällt. Aber wenn ja, dann werd ich mir sicher auch bald eine gescheite Ausrüstung zulegen.

Grüsse Nora / Diana Agilwardus