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Orgulus
Charaktername Orgulus
Vorname Stefan
Nachname (Wird nicht angezeigt)
Geschlecht männlich
Funktion Mitglied
Kontakt (Wird nicht angezeigt)
 
Bild nicht
vorhanden
 
Hintergrund
Wenn man von der Burg Sinfath den Weg hinunter geht zum Dorf, befindet sich auf der linken Seite gleich neben Haus des alten Erialy die Schenke „Zum blauen Troll“. Von Erialy wird gemunkelt das er in Verbindung ist mit Mächten jenseits unserer Realität, aber das soll hier nicht das Thema sein.

Die Schenke wird seit Generationen immer an den erstgeborenen Sohn der Leys weiter gegeben. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Ebenso wie die Rezepte mündlich überliefert werden von Generation zu Generation. Der blaue Troll ist immer gut besucht, hat er doch einen vortrefflichen Ruf weit über die Grenzen des Schattenbachtals hinaus. Das Essen ist bodenständig und deftig, aber nicht fett. Der Wein ist nicht verdünnt, das Bier kühl und der Honigduft des Mets kitzelt sanft den Gaumen. Die Dienstmägde sind fesch, was der Stimmung sehr zuträglich ist. Je dunkler die nacht und je spärlicher das Licht, desto ausgelassener die Stimmung im blauen Troll.
Hier kehren fahrende Händler ein, die auf dem Weg zur Burg sind. Ebenso sind hier Ordensritter anzutreffen, ebenso wie einfaches Volk, die der Hunger oder Durst zum einkehren treibt.
Aus der Küche ist immer geschäftiges Klappern der Töpfe und Pfannen zu hören, ebenso wie im Weinkeller öfters der Gesang des Wirtes erschallt.
Hier ist Orgulus daheim, ebenfalls vom Geschlechte der Familie Ley. Das Schicksal wollte es das er das dritte von sieben Kindern war, und deshalb nicht die Schenke übernehmen konnte. Da er aber seit er laufen konnte fast immer in der Küche war wurde er von dem Ältesten in Dienste genommen. Er lernte die Geheimnisse der Familienrezepte, wurde bewandert in der Verwendung der Kräuter, lernte alles über die Zubereitung von Fleisch und kannte sich bestens bei der Zubereitung von Suppen und Sossen.
Ab und zu wurde er nebenan bei Erialy gesehen, und hinter vorgehaltener Hand machte das Gerücht die Runde, das Orgulus auch Kenntnisse hatte über die heilende Wirkung verschiedener Kräuter und deren Säfte zu wirklungsvollen Tränken verarbeiten konnte. Aber nichts Genaues wusste man nicht…
Orgulus stand immer gut im Futter, dadurch wurde er behäbig und war sicher nicht der flinkste. Aber sollte er mal mit seinen tellergrossen Händen ausholen wäre wohl nichts in Reichweite seiner Arme sicher.
Nur ab und zu, wenn die Ordensritter vorbeizogen sah man ihn am Fenster stehen mit glänzenden Augen und hörte vielleicht ein leises Seufzen. Er bewunderte die funkelnden Rüstungen und die glänzenden Waffen zogen ihn magisch an. Er bewunderte den Mut und den Stolz der Kämpfer und man merkte dass er gerne einer von ihnen wäre. Aber mit dem Messer in der Hand konnte er wohl besser Zwiebeln hacken als gegnerische Knochen und ein Pfeil musste nicht sehr schnell sein um ihn zu treffen.
So lebte Orgulus im blauen Troll, übte sich weiter in den höheren Kochkünsten und seufzte ab und zu leise.
Das wäre eigentlich alles gewesen und es hätte so weitergehen können bis zum Ende seines Lebens.
Aber dann fiel Orgulus auf das die Ordensritter immer öfter an der Schenke vorbeizogen und er hörte Geschichten über Juwelensplitter und Rituale die ihn sehr nachdenklich stimmten.
Er merkte das die Ordensritter immer länger weg waren, ihre Wege wurden weiter und die Verpflegungsbeutel waren immer praller gefüllt.
„Was mögen sie wohl unterwegs essen“, „wie wollen sie kämpfen, geplagt vom Hunger“…
Solche Gedanken kamen Orgulus in den Sinn. Und eines Tages traf er eine Entscheidung die sein Leben grundlegend ändern sollte. Wenn er schon nicht selber kämpfen konnte, so wollte er doch teilhaben am Ruhme der Ordensritter und seinen Teil dazu beitragen damit im Schattenbachtal weiterhin alles rechtens lief.
Er ging zu seinem Bruder, lies sich auszahlen und packte sein Bündel.
Er machte sich auf den Weg zur Burg Sinfath. Als er vor dem grossen Tor stand im Schatten eines Turmes, überlegte er noch einmal kurz, dann klopfte er mit seiner rechten Hand an das Burgtor, das es erzitterte. Er bat um Einlass in der Hoffnung sich den Ordensrittern anschliessen zu können und sich in deren Dienste stellen zu können.


Charakter: Orgulus kann nicht wirklich mit Waffen kämpfen, aber er könnte sich im Notfall sicher mit den Händen gut verteidigen. Er kann kochen, ist kundig im Gebrauch von Kräutern und er hat Grundwissen in der Herstellung von heilenden Tränken. Er ist absolut loyal, liebt seine Heimat, sprich das Schattenbachtal. Er geniesst das Leben, das hat er gelernt. Auf ihn kann man sich 100% verlassen, wer ihn einmal zum Freund hat, den lässt er nicht im Stich.