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Ordensritter Oranus
Charaktername Ordensritter Oranus
Vorname
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Geschlecht männlich
Funktion Ordensritter
Kontakt (Wird nicht angezeigt)
 
 
Hintergrund
Charaktergeschichte von Ordensritter Oranus

Oranus erblickte als Sohn des Freiherrn Neresto von Dalran und der Lady Helena das Licht der Welt. Sein Vater war damals ein gern gesehener Adliger am Hofe des Gouverneurs der Provinz Nordreska, welche im Norden des Kaiserreichs Cendara liegt. An Geld und Bediensteten sollte es deshalb nicht fehlen, und Oranus hatte glückliche junge Jahre unter dem Schutz seiner Eltern.

Als Oranus zu einem jungen Knaben herangewachsen war, schickte man ihn zum Anwesen seines Onkels Argon für seine weitere Ausbildung. Weg von zu Hause, hatte Oranus schon bald die ersten harten Lektionen seiner angehenden Ausbildung zu bestehen. Einerseits musste er ein hartes Training absolvieren, welches seinen Körper in Form brachte, andererseits legte sein Onkel auch viel Wert auf die geistige Bildung des jungen Oranus. So wurde dieser in den nächsten Jahren genauso in Geschichte, Poesie und Rechtsprechung unterrichtet, wie seine kämpferischen Fähigkeiten mit Kriegstaktik sowie Schwert- und Bogenübungen geschult wurden. Die Jahre liefen dahin und mit zunehmendem Alter wurde Oranus immer unzufriedener mit seiner Ausbildung. Seine Pfeile schoss er meist auf Turnierscheiben oder wehrloses Wildtier, und die Klinge seines Schwertes hatte noch keinen Tropfen Blut geleckt. Seine Abenteuerlust konnte er kaum noch im Zaum halten und nach reiflicher Überlegung entschloss sich Oranus vorerst auf Stand, Land und Titel zu verzichten und einen Blick über die Grenzen der Provinz zu wagen. Er beabsichtigte, seinem Grossvater Ûther einen Besuch abzustatten, welcher seinen Lebensabend auf einem Anwesen weit im Süden verbrachte.

So zog er los nach Süden, nannte sich nur beim Namen und gab sich als Kundschafter von Nordreska aus. Mit dem Bogen sammelte er weitere Erfahrungen als Jäger, und Pelze, Fleisch und Trophäen liessen sich nebenbei gut verkaufen. So lernte er verschiedene Händler kennen, schloss sich zeitweise deren Eskorten an und sammelte erste echte Kampferfahrung. In jedem neuen Gebiet versuchte er auch sein Wissen über die Menschen und Kulturen zu erweitern und er verbrachte mehr Zeit im Gespräch mit den Gelehrten oder hinter deren Büchern als mit Schwert und Schild im Kampfgetümmel. Nach vielen Umwegen und Unterbrechungen gelangte Oranus schliesslich zum Gut seines Grossvaters. Dieser hatte sich in einem gut bürgerlichen Haus in der Gemeinschaft des Schattenbachtales niedergelassen. Der alte Mann erwartete ihn mit offenen Armen und nahm ihn in sein Haus auf. Oranus kam hier erstmals in Kontakt mit den Legenden und Mythen des Sinfath-Ordens. Ûther erzählte ihm viel über die Geschichte und den Glauben des Ordens und die Ideen trafen bei dem jungen Adligen auf offene Ohren. Als ehemals ranghohes Mitglied des Ordens war es für Ûther ein Leichtes den Kontakt zum amtierenden Lord Sinfath zu finden und Oranus in den Orden einzubringen. Seine ersten Jahre verbrachte er hier als Kundschafter, leicht gerüstet mit einem Langbogen bewaffnet. Wenn er sich anfangs hauptsächlich aus Abenteuerlust an den Unternehmungen beteiligte, so interessierte er sich je länger je mehr für die tieferen Absichten und die religiösen Hintergründe, welche sich hinter dem Orden verbargen. Er schloss sich dem Glauben der Priesterschaft an und stieg durch mutige Taten schnell in der Ordenshierarchie auf.

Unter dem neuen Ordensführer Lord Victor Andarion bekam Oranus, als Anführer der Bogenschützen, die Chance, sich und sein Können zu profilieren. So konnte er zusammen mit dem Orden viele Siege erringen, bis es auf den Schlachtfeldern von Adarbien zu einer ersten kläglichen Niederlage gegen die Orks kam. Wie viele Sinfathis, wurde Oranus damals schwer verwundet und kehrte für eine lange Genesung auf das Gut seines Vaters zurück. Nachdem er wieder zu Kräften gekommen war, beendete er hier seine Ausbildung zum Ritter und übernahm anschliessend Land und Titel von seinem Vater. Er konnte fortan seinen Namen mit dem Titel Freiherr schmücken. Kurze Zeit später setzte Oranus einen Verwalter für seine Ländereien ein und reiste zurück ins Schattenbachtal. Hier wurde er von Lord Victor, auf Grund seiner Taten und einer Willkür des Schicksales, zum Ordensritter ernannt und in den Rat der Zwölf aufgenommen. Oranus dient bis zum heutigen Tag als Primus inter Pares der Ordensritter im Sinfath-Orden. Oft begibt er sich mit seinen Waffenbrüdern zusammen auf die Suche nach den heiligen Splittern von Sinfathisar und die übrige Zeit verbringt er im Studium des Glaubens um Vathris, Raja und ihre Schwestern oder er forscht in den alten Büchern der Klosterbibliothek.


Magische Begabung:

Aktive Fähigkeiten: Oranus kann durch die Freilassung seines Dämonen und dessen Anlockung durch körpereigenes Blut auf die dämonische Magie zurückgreifen. Aufgrund der davon ausgehenden erheblichen Gefahr, tut Oranus dies nur bei unumgänglicher Notwendigkeit. Nur dank seinem Glaubenspfad, welcher er als Paladin von Vathris eingeschlagen hat, ist er überhaupt in der Lage, seinen Dämonen nach dessen Freilassung wieder zu beherrschen. Jedoch kann er sich als Kenner der magischen Strömungen gefahrlos an magischen Ritualen als Katalysator beteiligen, solange die magische Energie nicht von ihm ausgeht (aber z.B. von einem Gegenstand oder einer anderen Person).

Passive Fähigkeiten: Oranus kann starke dämonische Präsenzen fühlen oder in seltenen Fällen auch von ihnen getragene Gegenstände oder besuchte Orte aufspüren. Das dämonische Blut lässt jegliche körperliche Wunden schneller heilen, was Oranus jedoch die Präsenz seines Dämons spüren lässt.

Dämonische Präsenz: Oranus befindet sich in einem ständigen Kampf mit seinem Dämonen. Er weiss, dass er diesen Kampf eines Tages verlieren wird und der Dämon die Kontrolle über ihn haben wird. Um Zeit zu gewinnen, trägt Oranus deshalb ein Amulett, welches die völlige Verbindung seiner selbst und des Dämonen verzögert. Die Entfernung des Amuletts ist für Oranus gefährlich und führt in einem ersten Schritt zu Wahnsinn und der Besessenheit, dieses Amulett zurückzuerhalten. Sollte die Trennung zu lange andauern oder der Dämon von Oranus‘ Blut angelockt werden, wird dieser die Kontrolle über Oranus vollständig übernehmen. Als weitere Schutzmassnahme geht Oranus auf dem Glaubenspfad von Vathris, dem Gott der Hoffnung und der Schutzpatron der Streiter des Sinfath Ordens. Als Paladin von Vathris hat Oranus sein Leben in Vathris‘ Hände gegeben, auf dass die Hoffnung auf einen Erfolg im Kampf gegen seinen Dämon niemals erlöschen wird.


OT-Infos:

Kontakt: Über Forum / PM
Gründungsmitglied des Sinfath Ordens
Vereinspräsident des Live-Rollenspiel Verein Biel